Kindererlebniswelt

Haddorf 2020

Mini Trampolin auf dem Kinderspielplatz an der ehemaligen Schule fast nutzbar. Der eingesäte Rasen muss noch anwachsen. Gesponsert aus Ortsmitteln

Die neue Rutsche ist da

Jugendhaus Haddorf hat wieder geöffnet – und eine neue Leiterin

Seit Anfang des Jahres war das Jugendhaus in Haddorf Corona-bedingt geschlossen. Nun hat es wieder geöffnet. Und es hat eine neue Leitung: Bianca Cohrs.

Jugendhaus Haddorf - Bianca Cohrs und Marc Olszewski © Hansestadt Stade

 

Cohrs ist zwar neu in Haddorf, kennt sich in Stade aber bereits aus: „Seit 2019 war ich im Jugendhaus im Altländer Viertel tätig und arbeite insgesamt seit zwölf Jahren mit Jugendlichen – in Hamburg, Neu Wulmstorf und Buxtehude.“ Sie freut sich auf die neue Aufgabe und hat bereits vor der Eröffnung Kontakte in Haddorf geknüpft: „Die Jugendleiter*innen unterstützen sehr und halfen beispielsweise beim Flyerverteilen, um auf die Wiedereröffnung hinzuweisen. Und Ortsbürgermeister Hermann Müller unterstützt ebenfalls sehr und zeigt großes Interesse.“Tatsächlich fühlt sich die Sozialpädagogin in der neuen Umgebung wohl. „Das Jugendhaus hat eine echte Wohlfühlatmosphäre“, schwärmt sie, ist aber offen für Neuerungen: „Wir fragen die Kinder und Jugendlichen nun, was sie sich hier wünschen.“ Dabei bietet das Jugendhaus bereits viel: einen Billard- und einen Kickertisch, Gesellschafts- und Videospiele, die Möglichkeit zu kochen und ruhigere Räume zum Entspannen beziehungsweise für Beratungen beispielsweise bei Problemen zu Hause oder wenn die jungen Gäste sich Gedanken über die Berufswahl machen. Und dann gibt es noch die große Rasenfläche hinter dem Haus, die viel Platz für Sport und Toben bietet.Geöffnet hat das Jugendhaus, dessen Angebot sich an Acht- bis 18-Jährige richtet, ab sofort wieder montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr. „Wegen des Coronavirus hatten wir seit Januar gar nicht mehr geöffnet und im vergangenen Jahr auch nur sehr sporadisch, meist mit Digitalangeboten. Das ist aber natürlich nicht das, was wir eigentlich wollen. Wir möchten mit den Kindern und Jugendlichen in direkten Austausch kommen“, berichtet Stadtjugendpfleger Marc Olszewski, der auf die üblichen Hygieneregeln und die Maskenpflicht während der Öffnungszeiten hinweist. Trotz der langen Schließung seien die ersten Tage erfolgreich verlaufen, weiß Cohrs zu berichten: „Am Montag waren vier Leute hier, am Dienstag waren es schon zwölf. Für die ersten Tage finde ich das gut, vor allem, weil wir derzeit nur zehn Personen gleichzeitig reinlassen dürfen. Nun hoffe ich, dass sich unser Angebot rumspricht und dass das hier weiterhin gut anläuft.“

Im Jugendhaus tut sich was